Bereits zwischen Stein- und Eisenzeit besiedelten Menschen dieses Gebiet. Das geht aus Hünengräbern hervor, die sich in und um Platenhof befanden. Die erste schriftliche Erwähnung (Jordebuch) ist auf das Jahr 1692 datiert, in dem eingetragen ist “1 ganzen Hoff Joh. Hops”, als Gutsherren sind die Clüver zu Clüversborstel genannt.

Ernte
Daher kann man auch auf die Namensgebung des Dorfes schließen: Es war ein Hof. Und Platenhof deswegen, weil “Platen” eine Ableitung von platt (also flach) ist und sich diese auf das flache Land bezog.

Weg am Platenhof
Am 30.09.1765 kaufte sich Cordt Hoops (die Schreibweise von Hops variiert in der Geschichte) bei “Georg Ludwig Graf von Kulmannsegge, Erb und Gerichtsherr auf Gültzow, Sir Königliche Majestät von Großbritannien und Churfürstliche Durchlaucht zu Braunschweig und Lüneburg” für 1.000 Reichstaler von den Meyer-Abgagen frei. Nichts desto trotz ist der bis heute gebräuchliche Hofname “Platmeyer” geblieben.
Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) brannte der Platenhof ab. Mit nachbarschaftlicher Hilfe (u.a. Mulmshorn) wurde dieser wiederaufgebaut und einige Eichenbalken aus jener Zeit befinden sich noch heute in der 12 Meter breiten Diele des Hofes.
Im Jahre 1780 gingen zwei Hofstellen ab: Hops, Platenhof 2, landwirtschaftliches Lohnunternehmen und Scheltner, Platenhof 3, keine Landwirtschaft mehr.

Platenhof
Das heutige Platenhof zählt zwei landwirtschaftliche Betriebe, fünf Wohnhäuser und 26 Einwohner, wovon 16 den Familiennamen Hops tragen.
Weitere Besonderheiten in Platenhof bilden die Gallowayzucht und einer der modernsten Laufställe mit vollautomatischer Melkanlage.

Galloway-Rinder
Daneben ist Platenhof von einer abwechslungsreichen, weitläufigen und wunderschönen Natur umgeben:

Baum an der Wieste

Die Wieste

Wiesen

Moor

Platenhofer Kieskuhle

Lilie an der Platenhofer Kieskuhle


Primel- und Maiglöckchenwald

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